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Bondagemassage, was hat Bondage mit Tantra und Massage zu tun?
Aus meiner persönlichen Erfahrung sehr viel. Es ist eine eine wahrhaft fesselnde Form der Massage, die Grenzen hinterfragt und dem breiten Spektrum sinnlichen Erlebens eine exotische Variante hinzufügt. Mein Angebot ist eine ästhetische, kreative, sinnliche und auf besondere Weise berührende Art der Massage. Aktiver und passiver Part sind noch klarer getrennt, quasi in reinster Form kultiviert. Ich bestimme sicher und präsent den Ablauf, um dir als Gast das absolute Fallenlassen, das tiefe Eintauchen in die Welt der Sinne zu ermöglichen. Hierzu gehören nicht nur Vertrauen und Hingabe mir gegenüber, sondern vor allem Zutrauen zu dir selbst. Davor habe ich hohe Achtung. Die Bondagemassage erfordert und gewährleistet ein hohes Maß an Offenheit und Souveränität auf beiden Seiten.
Bondage ist das das fachmännische Bebunden-sein in Seilen, die halten, berühren und schmücken.
Die Bondagemassage als Ganzes ließe sich ebenso gut als Aktionskunst betrachten; im Mittelpunkt steht der Prozess der Lust, Hingabe und Geborgenheit. Der feste Druck der Seile auf dem Körper und die damit einhergehende Bewegungseinschränkung vermittelt ein Gefühl von Loslassen könnens, Abgeben, Vertrauen.
In einer Zeit, in der oft große Hektik und der Druck großer Veratwortungen auf uns Lasten, eine tiefe und schnelle Form der Körperwahrnehmung ganz in sich und das Fühlen des eigenn Körpers einzutauchen, große Erleichterung, Entspannung zu fühlen. Ä€hnlich wie im Mutterleib. Als Embrio waren wir in einer Art Kokon eingeschränkt, doch in dem Kokon waren wir sicher, versorgt und verbunden. Für die Zeit des Gebunden-seins wird es für manch einen noch leichter, die Verantwortung in die Hände der Masseurin zu geben und sich ganz dem Gefühlten hinzugeben.
Lust und ein Gefühl des Verbunden-seins und Urvertrauens gehen in den Seilen eine Verbindung ein und lassen ein ganz spezielles Gefühl entstehen. Die Sensivität der Wahrehmung des körperlichen Geschehens wird erhöht. Selbst gestaltete Geräusche-CDs - über Kopfhörer empfangen - lassen Bilder entstehen, die ich durch vielfältige methaphorische Sinnesattraktionen noch intensiver erlebbar mache. Das ist Tantra in Reinform und für mich tantrischer, als manches, was im allgemeinen als Tantramassage angeboten wird.
Gemäß meinem Tantra- Konzept bleibe ich "soft", so daß meine Sessions keine S/M-Elemente beinhalten. Es werden keine Schmerzen zugefügt, allerdings spiele ich gern mit gegensätzlichen Reizen. Diese Massageform ist das ideale Angebot für Genießer, die ohne Umwege knisternde Erotik und Hingabe spüren möchten.
Wikipedia: Bondage oder Shibari
Der Hauptzweck der japanischen oder auch asiatischen Bondage ist - neben der Immobilisation - das Schaffen eines "Gesamtkunstwerks" aus Partner und Seil. Meister, die ein hohes künstlerisches Niveau und Ausprägung anstreben, versuchen zwischen der Haltung des gefesselten Menschen und dem Seilmuster eine Übereinstimmung zu finden, die eine emotionale Aussage transportiert.
Stelle dir vor, du liegst reglos, gebunden. Ein Impuls regt sich, dich umzuschauen, mit den Händen etwas zu greifen, ein paar Worte zu plaudern - nicht weil es sinnvoll wäre, sondern weil du es es einfach gewohnt bist, so mit Unsicherheit umzugehen. Aber du trägst eine Augenbinde und ein Seil erinnert dich daran, daß es jetzt vollkommen in Ordnung ist, zu empfangen und zu genießen. So deutlich, als wärst du mittendrin, hörst du das Rauschen des Meeres oder das Zwitschern der Vögel in einem tropischen Regenwald. Vielleicht riechst du Lagerfeuer oder schmeckst Honig auf deinen Lippen. Plötzlich spürst du, wie etwas deine Haut berührt. Wärme hüllt dich ein, dann etwas sanftes, federleichtes, jetzt ein kühles prickelndes Etwas? Das Denken hört auf. Du bist in deinem Körper angekommen...