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Massage
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Frau liegt auf dem Ruecken

Auf den Punkt gebracht...

 

Der zweite Tag beginnt mit dem Frühstück und dem anschließenden Feueratmen, das wie dafür geschaffen ist, uns auf den "Spiegel des Vulkans" vor zu bereiten. Aufgeheizt und voll im Körper angekommen machen wir uns nun über unsere Yoni´s her.

Im Kreis sitzend und ausgestattet mit einem Spiegel gehen wir auf Entdeckungsreise. Ich finde es sehr interessant, die unterschiedlichen Ausprägungen der verschiedenen Yoni´s zu entdecken. Noch nie hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen zu vergleichen, ohne es bewerten zu wollen. Es ist so interessant, wie unterschiedlich die Yoni doch sein kann. Was wir nicht von außen sehen können, versuchen wir zu ertasten. So den sagenumwobenen "G-Punkt", genannt nach dem Arzt Dr. Gräfenberg, wie Nhanga uns erklärt.

Da sich einige Frauen wohl schwer tun, an diesen Punkt zu kommen, reicht Nhanga einen speziellen Glasdildo durch die Reihe. Der so genannte Crystal Hook ist wie dafür geschaffen, den Göttinnen-Punkt, der manchmal recht tief sitzt, zu erreichen. Die Stimmung ist glänzend. Das Gekicher und Gelächter der Frauen muss wohl im ganzen Ort zu hören gewesen sein. Aber schließlich wollte sich keine mehr freiwillig vom Crystal Hook trennen. Ernsthaftere Auseinandersetzungen konnten aufgrund des ausufernden Gelächters im Zaum gehalten werden.

Wir alle fühlen uns aufgelockert und doch tief berührt, es entsteht eine wunderbare Nähe zu den anderen Frauen durch den offenen Umgang mit den sonst so verdeckten, geheimen Stellen unserer Körper.

Nach dem Studium der eigenen Anatomie kommt es nun zur ersten hautnahen Begegnung mit der anderen Frau, der anderen Yoni. Wir massieren uns gegenseitig, versuchen die Techniken und Griffe anzuwenden, die uns Nhanga zuvor beigebracht hatte, unterstützt von Nhanga und ihrer Assistentin.

Nun wird auch meine Yoni massiert. Bestimmte Stellen fühlen sich unangenehm an. Meine Partnerin stimuliert diese Punkte immer und immer wieder und ich spüre Schmerzen und alte Verletzungen in mir aufsteigen. Schemenhaft tauchen Bilder vor meinem geistigen Auge auf um sofort wieder zu verschwinden und der Freude Platz zu machen. Es ist ein ständiges auf und ab der Gefühle. Ich lasse die Situation und meine Gefühle zu, ich nehme die Situation an und spüre, wie sich langsam etwas zu lösen scheint, wie Gefühle in mir aufsteigen, die nach einem Ausdruck suchen. Ich verleihe dem Gefühl Ausdruck, und bald darauf hört das unangenehme Gefühl auf und ich spüre eine tiefe Entspannung. 

Wir wiederholen die Yoni-Massage mit anderen Partnerinnen und gewinnen so langsam mehr und mehr Sicherheit im Umgang mit der Anatomie der Yoni und den Griffen. Es entwickelt sich das Gefühl der Absichtslosigkeit beim Massieren und beim Empfangen. Ohne Leistungsdruck und ohne Erwartungen einfach nur die Massage zu genießen, ist ein unglaublich euphorisches Gefühl. Ich spüre mich nach der Yoni-Massage wie neu geboren, möchte mich gar nicht mehr bewegen, sondern nur noch so liegen bleiben, auf dem Bauch, und mit der Erde atmen.

Wir bekommen abends dann die Möglichkeit, unsere Erfahrungen miteinander auszutauschen. Ganz unterschiedliche Reaktionen kommen dabei zu Tage. Von tiefer Trauer und Depressionen bis hin zu Euphorie und Glücksgefühlen pur. Die ganze Bandbreite der emotionalen Skala ist vertreten. Diese Runde ist geprägt von dem Einverstanden sein mit dem, was ist. Die Gruppe trägt das Individuum, gleich wie es um die Einzelne bestellt ist.

Anschließend zeigt Nhanga uns weitere Schätze aus ihrem Fundus: Bilder von einer Vielzahl unterschiedlichster Yoni´s, verschiedene Yoni-Typen aus den indianischen Lehren, die weibliche Anantomie nach dem neuestem Stand der Wissenschaft – ich bin wirklich beeindruckt und habe jetzt eine andere Sicht auf meine eigene Yoni.

Am Sonntag haben wir Gelegenheit, unsere Erfahrungen zu vertiefen und die Yonimassage nochmals zu erleben und auch das Geben noch einmal zu üben. Nur die kontinuierliche Arbeit mit der Yoni kann einem die Sicherheit geben bei der Massage, die man benötigt.

Am Sonntag Spätnachmittag dann die Abschlussrunde. Jede der Frauen ist tief bewegt, jede an ganz unterschiedlicher Stelle. Für alle hat sich dieses Seminar ganz bestimmt gelohnt. Einige werden zu Hause weiter mit dieser Massage experimentieren, sich treffen für Massageaustausch.

Ich selbst habe voll Feuer gefangen und werden die beiden Fortbildungen Oshun´s Welle und Kali tanzt ganz sicher besuchen, um weiter zu lernen. Die Yoni-Massage hat mir ein ganzes Universum an neuen Möglichkeiten eröffnet, und weiter von Nhanga lernen zu dürfen, erfüllt mich mit echter Freude.

Namaste'

Nanda

 

Hinweis

Seminare zum Lustaspekt:

Die sinnliche Reise

Im Garten der Venus (Vorbedingung „Die sinnliche Reise“)

Im Spiegel des Vulkans (für Frauen)

Oshun´s Welle (für Frauen, Vorbedingung „Im Spiegel des Vulkans“)

Seminar zum Selbstheilungsaspekt:

Kali tanzt (für Frauen, Vorbedingung „Im Spiegel des Vulkans“)

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